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Sauerkraut mit essbaren Baumnadeln | Rezept von Sinnkraut

Ein Rezept für Sauerkraut mit essbaren Baumnadeln – eine Variante des klassischen Sauerkrauts, das die Kunst der Fermentation mit den Aromen des Waldes vereint. Im Workshop Wilde Fermentation teilte Lea Nassim Tajbakhsh – Kochende Gärtnerin, Kräuter- und Erlebnispädagogin – ihr Wissen und ihre Leidenschaft für fermentierte Lebensmittel mit uns. Fermentierte Lebensmittel wie Sauerkraut und Kimchi haben in den letzten Jahren viel Aufmerksamkeit auf sich gezogen – und das aus gutem Grund. Abgesehen von ihrem einzigartigen Geschmack und ihrer Vielseitigkeit in der Küche bieten sie eine Fülle von gesundheitlichen Vorteilen. Von der Verbesserung der Verdauung bis zur Stärkung des Immunsystems gibt es zahlreiche Gründe, warum du diese Lebensmittel in deine Ernährung integriert solltest.

Von Weißkohl-Karotten-Rettich mit Wunderlauch bis hin zu Sauerkraut mit essbaren Baumnadeln – der Workshop war eine Geschmacksreise, die uns zurück in die Natur führte. Das fermentierte Wald-Sauerkraut – eine Variante des klassischen Sauerkrauts, die die traditionelle Kunst der Fermentation mit den Aromen des Waldes vereint, findet ihr zum Nachmachen in diesem Beitrag. Die essbaren Baumnadeln verleihen dem Sauerkraut eine einzigartige Geschmacksnote und noch dazu ist es reich an gesunden probiotischen Bakterien.

4 Gründe, warum fermentierte Lebensmittel in deinem Alltag nicht fehlen sollten!

  1. Gesunde Darmflora: Fermentierte Lebensmittel wie Sauerkraut und Kimchi sind reich an probiotischen Bakterien, die eine gesunde Darmflora unterstützen. Eine ausgeglichene Darmflora ist entscheidend für eine gute Verdauung, die Aufnahme von Nährstoffen und die Stärkung des Immunsystems.
  2. Verbesserte Nährstoffaufnahme: Während des Fermentationsprozesses werden Nährstoffe in den Lebensmitteln leichter verdaulich gemacht. Dadurch erhält der Körper einen besseren Zugang zu lebenswichtigen Vitaminen, Mineralstoffen und Antioxidantien, die für eine optimale Gesundheit unerlässlich sind.
  3. Stärkung des Immunsystems: Die probiotischen Bakterien in fermentierten Lebensmitteln unterstützen die Immunfunktion, indem sie schädliche Krankheitserreger bekämpfen und Entzündungen im Körper reduzieren. Ein starkes Immunsystem hilft dabei, Krankheiten abzuwehren und die Gesundheit insgesamt zu verbessern.
  4. Vielseitigkeit in der Küche: Fermentierte Lebensmittel können auf vielfältige Weise in der Küche verwendet werden und bieten eine interessante Geschmacksnote zu einer Vielzahl von Gerichten. Von Salaten über Sandwiches bis hin zu Hauptgerichten können Sauerkraut und Kimchi eine köstliche und gesunde Ergänzung zu jeder Mahlzeit sein.

Sauerkraut mit essbaren Baumnadeln

Fermentiertes Wald-Sauerkraut ein Rezept von Lea Nassim Tajbakhsh von Sinnkraut

Zutaten:

  • 2 kg Weißkohl
  • 5-10 Stück Äpfel
  • naturbelassenes Salz 2 % vom Gesamtgewicht
  • 20 Gramm essbare Baumnadeln z.B. Zeder, Lärche, Fichte, Douglasie, Kiefer oder Tanne

Zubereitung:

  • Ein paar äußere Weißkohlblätter für später abmachen und aufbewahren. Die Gläser auskochen oder mit heißem Wasser ausspülen. Gemüse und Früchte abwiegen, Gewicht merken oder auf schreiben und anschließend waschen.
  • Weißkohl und Äpfel fein reiben oder schneiden. Den fein geschnittenen Kohl in eine ausgewaschene und große Schüssel geben. Mit sauberen Händen für ungefähr 5-10 Minuten massieren bzw. bis sich der Kohl um die Hälfte seines Volumens reduziert hat und das Wasser austritt.
  • Äpfel hinzugeben, mischen und nochmal kurz massieren. Die Masse schichtweiße in das sterilisierte Glas geben und herunterdrücken.
  • Dann die aufbewahrten Kohlblätter bedecken und mit einem Gewicht beschweren, bis die Mischung mit Flüssigkeit bedeckt ist. Bitte 2-3 cm bis zum Rand frei lassen, da die Flüssigkeit sonst durch die Fermentation überschwappen kann. Das Glas beschriften und bei Zimmertemperatur und an einem dunklen Ort auf einem Teller o.Ä., je nach Bedarf 1-7 Tage fermentieren lassen. Das Sauerkrautferment kann weitere 4-6 Wochen an einem kühlen Ort weiter fermentieren.

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